Aktuelles für Verbraucher


 

Gefährlicher Trend: die E-Zigarette

Vor drei Jahren wurde die E-Zigarette eingeführt.

Sie besteht aus einem Gehäuse, einer Batterie, einem elektrischen Vernebler und einer Kartusche, gefüllt mit Flüssigkeit. Zieht man am Mundstück, wird das Liquid verdampft und kann inhaliert werden. Gesundheitsexperten warnen jedoch vor dieser Alternative zum herkömmlichen Glimmstängel:

Gefährlicher Trend: die E-Zigarette - © horuspower - Fotolia.comDer eingeatmete Dampf besteht zu 90 Prozent aus Propylenglykol, das kurzfristig akute Atemwegsreizungen auslösen kann. Wie dieser Stoff sich langfristig auf die Gesundheit der Konsumenten von E-Zigaretten auswirkt, ist bisher ebenso wenig untersucht wie die Folgen, mit denen Menschen rechnen müssen, die den Dampf passiv über die Raumluft aufnehmen.

Die amerikanische Kontrollbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat außer bekannten Substanzen wie Ethanol, Glyzerin, dem Suchtmittel Nikotin und Aromastoffen auch giftige Substanzen wie Krebs erregende Nitrosamine in den Kartuschen nachweisen können.

Aus diesen Gründen rät die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Prof. Dr. Elisabeth Pott davon ab, E-Zigaretten, für die Kartuschen in unterschiedlichen Geschmackrichtungen erhältlich sind, zu rauchen. Auch als Hilfsmittel, um sich das Rauchen abzugewöhnen, seien sie nicht geeignet, da hierzu eine Verhaltensänderung nötig sei, die mit der E-Zigarette nicht erreicht wird.

 

 

 

 

Unter Angststörungen leiden heute mehr Menschen denn je. Viele glauben, dass Sie täglich alle Pflichten und Anforderungen uneingechränkt und zu jeder Zeit zu erfüllen haben. Ist es damit nicht unausweichlich, dass viele im Burnout enden?

Nehmen wir uns doch einfach einmal die Zeit über alles in Ruhe nachzudenken, damit wir für den Fall, dass wir uns Hilfe bei der Bewältigung unserer Probleme holen, sinnvoll entscheiden können, ob wir eine Unterstützung durch Menschen möchten oder dies auf eine moderne, schnelle Art durch eine APP erledigen lassen. 


 

Wissenswertes
von Dr. Funfack


 

Kann Freud ersetzt werden durch eine APP?

 

Früher begaben sich Patienten mit Angststörungen oft wochenlang auf die Couch des Psychoanalytikers, später folgen wöchentliche Gruppensitzungen, dann Einzelgespräche zur kognitiven Verhaltenstherapie und natürlich Medikamente. Künftig könnte ein App auf dem Smartphone helfen, die Angststörungen zu beseitigen.

Der Therapieansatz lautet CBM oder „cognitive bias modification“ und könnte durch folgendes Progrämmchen umgesetzt werden. Auf dem Bildschirm erscheinen in kurzer Abfolge gleichzeitig jeweils zwei Bilder. Das eine zeigt eine freundliche, das andere eine wütende Person. Die Bilder verschwinden und an der Position der freundlichen Person folgt ein Zeichen, das der Nutzer anklicken muss, um Punkte zu sammeln.

Personen mit Angststörungen sind zunächst im Nachteil. Ein Grund für ihre Angststörung ist nämlich, dass sie auf wütende Gesichter fixiert sind. In größeren Menschengruppen identifizieren sie schnell Personen, die ihnen angeblich gram sind. Darin sehen einige Psychologen die Grundlage der Agoraphobie, die im Extremfall dazu führt, dass sie ihre Wohnungen nicht mehr verlassen.

Mit der Zeit lernen die Patienten mit Angststörungen, dass sie im Spiel mehr Punkte erzielen, wenn sie auf freundliche Gesichter achten, da sie dann das darauf folgende Zeichen schneller anklicken können. Wenn die Patienten die App lange genug spielen, geht nach dem therapeutischen Konzept der CMB die „kognitiver Bias“ hin zu den unfreundlichen Gesichtern verloren. Diese „kognitive Impfung“ könnte auch bei anderen psychischen „Fixationen“ oder bei der Tabakentwöhnung wirksam sein.

In einer kürzlich publizierten Studie an 186 Kindern mit Angststörungen hat die CBM funktioniert (die Sitzungen fanden allerdings am Computer statt, eine App muss erst noch geschrieben werden). Die Angstreaktionen der Kinder besserten sich allmählich, wie der Psychologe Yair Bar-Haim von der Universität Tel Aviv berichtet. Dazu waren allerdings 480 Trial-Sessions notwendig.

Die Therapie kann dadurch ebenso langwierig sein wie konventionelle Sitzungen bei Freud und Co. Ob sie ebenso langweilig sind, dürfte von den Programmierern der Apps abhängen. Die Entwickler von Angry Birds und Fruit Ninja sind also herausgefordert. Gebt Euch gefälligste Mühe und produziert endlich etwas Sinnvolles. P.s.: Ob die Therapie tatsächlich funktioniert, lässt sich aufgrund einer einzigen Studie natürlich nicht beurteilen

 

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. med. Wolf Funfack




 

 

 

 

ZUCKER MACHT KREBS DEN GARAUS?

Haben Sie ihn auch gelesen?
Den Artikel in der Abendzeitung: Zucker macht Krebs den Garaus?

Tatsache ist: In der Studie wurde fdg-Glucose verwendet. Zucker, der in unserer täglichen Ernährung so überhaupt nicht vorkommt. Im beigefügten Artikel ist normaler Zucker abgebildet, der in diesem Artikel überhaupt nicht gemeint ist.  Haushaltszucker, Rohrohrzucker usw. wird in unserem Körper verstoffwechselt.

Im Gegensatz zu dem im Artikel genannten Zucker. Dieser kann nicht verstoffwechselt werden, wird aber von der Zelle aufgenommen und ist in großen Mengen für alle Glucose verbrauchenden Zellen toxisch – dem zur Folge auch für unsere gesunden Zellen. In Lebensmitteln darf diese Zuckerart nicht eingesetzt werden. Er kommt im medizinischen Bereich, im PET-Verfahren, zum Einsatz. Was soll uns also die große Überschrift in dem Artikel überhaupt sagen?

Wenn wir überhaupt etwas positives aus diesem Artikel ziehen können, dann die Bestätigung, dass die Krebszelle sehr große Mengen an Zucker aufnimmt. Nachdem wir wissen, dass die Lieblingsspeise der Krebszelle Zucker ist, können wir doch relativ sicher davon ausgehen, dass die Ernährungstherapie bei Krebserkrankungen nur so aussehen kann, dass man Zucker weitgehend in der täglichen Ernährung reduziert.

Zumindest so lange, bis ein Weg gefunden ist, diese, o. g. spezielle Zuckerart, in großen, toxischen Mengen nur der Krebszelle zuzuführen, damit alle anderen, gesunden Zellen unbeschadet bleiben.

Ich möchte mir überhaupt nicht ausmalen, welche Folgen derartige Informationen für Menschen haben können, die in der Zeitung nur die Überschrift lesen und dann ihre Schlüsse daraus ziehen.

Ich hoffe, dass wir alle diese Art von Zeitungsartikeln realistisch sehen und bewerten und damit die richtigen Entscheidungen treffen können.
 

 

 

 

 


 

Wissenswertes
von Dr. Funfack


 

Hannover ver­bietet seinen Bediensteten das Rauchen von E-Zigaretten in städtischen Gebäuden und Fahrzeugen.


Eine solche Dienstverein­barung sei jetzt unterzeichnet worden, sagte eine Sprecherin der Stadt und bestätigte damit einen Bericht der Bild-Zeitung vom Mittwoch.

Bei der E-Zigarette oder elektronischen Zigarette wird eine mit Nikotin und Aromastoffen versetzte Trägerflüssigkeit durch eine kleine Heizspirale erhitzt. Es entsteht ein dem Rauch ähnliches Dampfgemisch, das der Raucher inhaliert.


Grund für den Schritt seien Untersuchungen des Bundesinstituts für Risikobewertung, wonach unklar sei, wie viel Nikotin und welche anderen Stoffe beim Ausatmen in die Umgebung gelangten. Zudem habe die Stadt auch eine Vorbildfunktion, sagte die Sprecherin. Hannover prüft nun auch die Möglichkeit eines allgemeinen Rauchverbots für E-Zigaretten in öffentlichen Gebäuden.

E-Zigaretten bestehen aus einem Gehäuse, einer Batterie, einem elektrischen Vernebler und einer auswechselbaren Kartusche, die mit Flüssigkeit gefüllt ist. Wenn der Raucher am Mundstück zieht, wird die Flüssigkeit verdampft und inhaliert. Der Nikotinkonsum sei mindestens genauso hoch wie bei herkömmlichen Zigaretten, teilte die Techniker Krankenkasse unter Berufung auf eine Studie mit.

Neben dem Suchtstoff Nikotin enthalten die Kartuschen nach BZgA-Angaben häufig auch andere gesundheitsschädigende Substanzen. So besteht der über E-Zigaretten eingeatmete Dampf bis zu 90 Prozent aus Propylenglykol.

Dieser Stoff kann kurzfristig akute Atemwegsreizungen auslösen. Völlig unbekannt ist derzeit, welche Folgen die langfristige Inhalation des Stoffes hat. Die Hoffnung mancher Raucher, dank der E-Zigarette zum Nichtraucher zu werden, ist laut BZgA ein Irrglaube.

Der Verkauf von E-Zigaretten mit nikotinhaltigen Kartuschen ist in Nordrhein-Westfalen verboten. „Was derzeit auf dem Markt ist, ist nicht zugelassen“, sagte Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) am Freitag in Düsseldorf. Per Erlass informierte die Landesregierung am Freitag die Bezirksregierungen darüber, dass sie gegen den unberechtigten Verkauf vorgehen können.

Die Kartuschen mit nikotinhaltigen Inhalten fallen nach Ansicht der Ministerin unter das Arzneimittelschutzgesetz. Damit benötigen sie eine spezielle Zulassung, die es im Moment jedoch nicht gibt. Verkäufer müssten nun mit Geld- und sogar Freiheitsstrafen rechnen, wenn sie die Geräte trotz des Verbots weiter verkaufen. Nikotinfreie Kartuschen und E-Zigaretten ohne Nikotin sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.
Gleichzeitig warnte die Ministerin vor gesundheitlichen Risiken durch die elektronischen Zigaretten. „Es ist nicht die gesunde Alternative“, sagte Steffens. Untersuchungen zu Belastungen für Konsumenten, ob aktiv oder passiv, lägen aber noch nicht vor.

Das Nichtraucherschutzgesetz müsse daher nicht geändert werden, betonte Steffens. Bei einer Konferenz der Gesundheitsminister im kommenden Jahr will Steffens ihr Vorgehen mit anderen Ministerien abstimmen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. med. Wolf Funfack




 

 

Artikel in den Nürnberger Nachrichten vom 16. November 2011
Fast alle Hähnchen erhalten Antibiotika

Einer Studie zur Folge ist der für Menschen riskante Einsatz von Antibiotika in der Tiermast die Regel. Mehr als 96 % der Tiere waren mit Antibiotika behandelt worden. Untersucht wurden fast alle Hähnchenmastbestände in Nordrhein-Westfalen. Es ist das erste Gutachten, das den Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast systematisch untersucht hat.

Es lohnt sich, grundsätzlich bei allen unseren Nahrungsmitteln darauf zu achten, dass sie möglichst unbelastet sind. Lieber eine kleinere Menge zu einem höheren Preis auf dem Teller - als umgekehrt. Im Laufe der Jahre sammeln sich unerwünschte Schadstoffe in unserem Körper an und legen einen Nährboden für  ernährungsbedingte Krankheiten, die wir alle lieber vermeiden würden.

Ein bisschen BIO darf es also gerne sein!
Wir verhelfen damit nicht nur uns zu mehr Gesundheit, sondern z. B. auch den Tieren zu besseren Lebensbedingungen.

 

 

 

 


 

Wissenswertes
von Dr. Funfack


 

 2 Stunden weniger Schlaf verdoppelt bei Kindern das Risiko für Übergewicht!


 
 

Ausreichend Schlaf und Bewegung, aber nur begrenzte Zeit vor dem Bildschirm können Kindern helfen, ein gesundes Gewicht zu halten. Das ergab das von der Europäischen Union geförderte Gesundheitsprojekt IDEFICS, wie die Universität Bremen heute bekanntgab.

Je mehr Zeit Kinder vor dem Fernseher oder Computer verbringen, desto höher ist ihr Körpergewicht.

Schlafen Kinder weniger als neun Stunden pro Nacht, sind sie doppelt so anfällig für Übergewicht wie Gleichaltrige mit elf Stunden Schlaf.

Während Kinder in Estland nur neun bis zehn Stunden schlafen, tun dies ihre Altersgenossen in Belgien teilweise mehr als elf Stunden. In Süd- und Osteuropa bekommen Heranwachsende tendenziell weniger Schlaf als im Norden.

Bei der Untersuchung verschiedener Übergewicht fördernder Verhaltensweisen ermittelten die Forscher, daß

Fernsehen am deutlichsten mit dem Gewicht zusammenhängt. Je mehr Zeit der Nachwuchs mit passiven Beschäftigungen wie Sitzen verbrachte, desto größer war der Hüftumfang. Dabei bleibt weiterhin unklar, ob dies nur an der geringen Bewegung oder auch an der damit verbundenen Art der Nahrungsaufnahme liegt.

Über alle Studienländer hinweg sah nahezu die Hälfte aller Kinder manchmal oder oft beim Essen fern. Kinder mit höherem Fernsehkonsum aßen fett- und vor allem zuckerreichere Speisen. Umgekehrt ernährten sich Mädchen und Jungen, die in ihrer Freizeit aktiv sind, eher gesund.

Die Wissenschaftler appellierten an Eltern, Essen vor dem Fernseher zu minimieren oder hier Obst, Gemüse sowie zuckerfreie Getränke wie Mineralwasser zu reichen. Ebenso sollten die Stadtplaner für genügend Bewegungsräume für Heranwachsende sorgen.

Für das Projekt „Identifikation und Prävention von ernährungs- und lebensstilbedingten Gesundheitsfaktoren bei Kleinkindern und Kindern“ wurden fünf Jahre lang die Gewohnheiten von 16.000 Jungen und Mädchen zwischen zwei und neun Jahren ermittelt und ausgewertet.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. med. Wolf Funfack




 

 

 

 

 


 

Wissenswertes
von Dr. Funfack


 

Süßungsmittel Stevia in Lebensmitteln endlich erlaubt

Brüssel – Die EU-Kommission hat beschlossen, den aus dem subtropischen Stevia-Kraut gewonnenen Süßstoff Steviolglycosid zur Verarbeitung in Lebensmitteln zuzulassen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) habe festgestellt, dass das Süßungsmittel weder krebserregend oder genotoxisch sei, noch mit Störungen der Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht werden könne, teilte die Brüsseler Behörde am Montag in Brüssel mit. Wegen ihrer hohen Süßkraft sind die Stevia-Blätter nach Überzeugung ihrer Anhänger gesünder als Zucker.

Damit darf das Süßungsmittel nach Angaben der Interessenvertretung Stevia Council künftig etwa in Joghurts, Müslis, Getränken, Schokolade und anderen Süßigkeiten verwendet werden. In Frankreich begrüßte der Getränkehersteller Coca-Cola die Entscheidung.

Dadurch seien neue Produkte möglich, von denen einige in Frankreich bereits im kommenden Jahr auf den Markt kommen sollten, erklärte das Unternehmen. Stevia hat keine Kalorien und verursacht im Gegensatz etwa zu Rüben- und Rohrzucker auch kein Karies.

Die EU-Kommission verabschiedete zudem zwei Rechtsvorschriften, um die Verwendung von Lebensmittel-Zusatzstoffen transparenter zu machen. Dadurch könnten Verbraucher und Industrie leichter in Erfahrung bringen, welche Zusatzstoffe genau in Lebensmitteln erlaubt seien, teilte der zuständige EU-Kommissar John Dalli mit.  

Demnach werden zwei neue Listen aufgestellt. Auf der ersten werden ab Juni 2013 Lebensmittel-Zusatzstoffe geführt. Darauf sollen Verbraucher, Unternehmen und Kontrollbehörden nachforschen können, welche Zusatzstoffe für ein bestimmtes Lebensmittel zugelassen sind.

Die Liste kann in einer Datenbank im Internet abgerufen werden. Die zweite Liste betrifft Zusatzstoffe in Stoffen, die Lebensmitteln zugesetzt werden wie Aromen und Nährstoffe. Sie wird in den kommenden Wochen gültig.  

So sei künftig leicht zu erkennen, dass in einigen Lebensmittel-Kategorien nur sehr wenige oder überhaupt keine Zusatzstoffe zugelassen sind, erklärte die EU-Kommission. Das betreffe etwa Joghurt ohne Aromen, Butter, Kompott, Teigwaren, frisches Brot, Honig, Mineralwasser und Fruchtsaft. Bei hoch verarbeiteten Lebensmitteln wie Süßwaren, Snacks, Soßen und aromatisierten Getränken seien hingegen zahlreiche Zusatzstoffe zugelassen. © afp/aerzteblatt.de

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Dr. med. Wolf Funfack